Spektakuläre Felsen und grandiose Ausblicke: Dettinger Höllenlöcher + Calverbühl
Am dritten Donnerstag im September, bei bestem Wanderwetter, entschieden sich 13 Genusswanderer für den Aufstieg vom Ermstal bei Dettingen hinauf zum Rossfeld. Der Weg führte auf den für die Schwäbische Alb typischen Serpendinen.
Oben angekommen führte der Weg über die Magerwiesen des Segelflugplatzes hinüber zum Sonnenfelsen. Die grandiose Aussicht über das Tal und das Land bis zum Schurwald und Stuttgart ließen die Gespräche verstummen. Dann langsam wurden markante Orte kommuniziert. Man erkannte natürlich den Hohen Neuffen, die Teck, die Schornsteine von Altbach, den Beurener Fels und im Nahbereich den Floriansberg, den Jusi (von hinten), die Nägelesfelsen mit dem Abbruch und die Bebauung vom Uracher Kurviertel.
Nun kamen wir zum oberen Eingang der Höllenlöcher. Immer tiefer und schmaler wurde die Schlucht, bis schließlich auch die Sonne nicht mehr zu erkennen war – eben wegen der Tiefe und den Felswänden, durch die man hinab klettern durfte. Am tiefsten Punkt angelangt stiegen wir über Leitern hinauf zum unteren Eingang des Höllenloches.
Eine Rast wurde eingelegt und die imposante Felsformation nochmals bestaunt.
Auf einem Wirtschaftsweg und einem Trail führte uns die Route wieder hinab ins Ermstal. Aber da stand noch ein weiteres Zwischenziel auf dem Streckenplan von Wanderführer Hans-Georg Kimmerle: es ging noch hinauf zum Calverbühl. Wir erfuhren einiges über diesen Vulkanfelsen, die Entstehung, die Besonderheiten, die Geschichte. Einige erkannten auch den Kopf der Riesenechse die dort wohl immer noch wohnt.
Zurück nach Hause, genauer gesagt ins TSV-Sportheim, zog uns der Hunger zum Festessen. Guido kochte ein fantastisches Rindergulasch mit Spätzle, Knödel und einer extra hervorzuhebenden Soße. Petra servierte das Menü und erkundigte sich gleich nach dem nächsten Essenswunsch im Oktober. Aber bis dahin ist es ja noch eine Weile und somit können wir mit der Vorfreude beginnen.