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„Es gibt Sodde und Sodde!“

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„Es gibt Sodde und Sodde!“

So auch bei uns in Neckartenzlingen. Nämlich Einheimische die noch nie auf dem Jusi waren und neue Neckartenzlinger die auch noch nie den Jusi bestiegen haben. 

Das haben die TSV-Genusswanderer bei ihrer April-Wanderung nun aufgearbeitet:

Pünktlich um 9:00 Uhr starteten 20 Wissbegierige am TSV-Sportgelände Richtung Kohlberg zum Wanderparkplatz am Jusi. Nach schneller Aufwärmphase, diese war zwingend nötig, ging es sofort steil bergauf. Ja, der Jusi hat schon leichten alpinen Charakter und ab der Mitte spürten wir den kalten Wind. Am Kreuz gab es eine kurze Erholungspause. Wir bestaunten die Aussicht und erfuhren einiges über den Jusi, seine Entstehung und die Bedeutung als sehr alte Landmarke.

Die Herkunft und Bedeutung des Namens „Jusi“ ist unbekannt und wohl älter als die Kelten. Man kann aber auch anders argumentieren, wenn man die Phonetik bemüht und es dem englischen Vokabular zuordnen möchte – man sieht ihn von Weitem. Auch andere geologische Landmarken sind von dort zu sehen, so die 3 Kaiserberge, die Achalm und der Hohe Zollern. Bei guter Sicht auch der Hohe Asberg. Als jüngere Markierung ist das Hörnle zu erwähnen, auch wenn es mit der Zeit langsam den Blicken entschwindet. Denn als der Kalkabbau noch betrieben wurde war das Hörnle immer hell und leuchtend. Jetzt setzt die Verwitterung ein, zusätzlich gedeihen dort auch immer mehr Pflanzen und die Front wird begrünt. Für Geologen und Botaniker ist es ein interessantes Projekt.

Auf dem höchsten Punkt erinnerten wir uns an die Sonnenfinsternis im August 1999, die Pfingstgottesdienste und den ausgefallenen Weltuntergang der von einer religiösen Vereinigung dort oben erwartet wurde.

Da wir jetzt im Frühling angekommen sind sollte man eigentlich den Kuckucksruf zu Gehör bekommen. Da der Kuckuck nun verschwunden ist, stellte sich die Frage was mit der Tradition geschieht – ist sie Folge des Klimawandels? Die Bedeutung die mit Kuckuck einher geht wird nicht mehr fortgesetzt werden können. Was wird aus Redewendungen wie „Weiß der Kuckuck“ oder „Der Kuckuck und der Esel“. Was ist dann noch unter der Pfändungsmarke eines Gerichtsvollziehers zu verstehen und was wird mit den „Kuckuckskindern“.

Durch den Wald führte uns der Weg zum Gedenkort des Soldaten Fritz Schur. Glücklicherweise kam ein Einheimischer vorbei der uns die traurige Geschichte erzählte – ja, irgendwie hört ein Krieg nie ganz auf.

Der Rückweg führte uns über den Modellflugplatz immer dem Waldrand entlang. Wir spürten die Wärme und genossen die Aussicht, das frische Grün sowie die blühenden Bäume.

Zum Mittagessen besuchten wir obligatorisch die TSV-Sportgaststätte. Petra versorgte uns mit Getränken und Guido kochte `Saure Kartoffelrädle mit Spätzle´ – ein typisch schwäbisches Leibgericht. Wohin uns wohl die nächste Wanderung am 21. Mai führt?

By tsvvorstand|2026-04-21T10:57:43+02:00April 20th, 2026|Allgemein|0 Comments

Über den Autoren: tsvvorstand

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